NIS Praxis München

Naturheilpraxis München, Ines Aigner

Das Gehirn ist die Koordinationszentrale unseres Körpers.

1. Die Entwicklung von NIS:

In den 80er Jahren ist der neuseeländische Arzt und Osteopath Dr. Allan K. Phillips D.O. zu der bahnbrechenden Erkenntnis gelangt, daß so gut wie alle Beschwerden mit Störungen in der nervalen Verschaltung einhergehen. Mit diesem (neurowissenschaftlichen) Ansatz ist es nun möglich, die eigentlichen Ursachen für Symptome aufzutun - Störfaktoren, die dem Röntgenapparat, Ultraschallgerät, Stethoskop oder Blutlabor gern verborgen bleiben. Dabei können Ereignisse zutage kommen, die Jahre, ja Jahrzehnte zurückliegen. Denn einmal (in einer bestimmten Streßsituation) „über Bord gegangene“ - jeweils besonders überforderte - Hirnareale bleiben oft dauerhaft ausgeschlossen aus der zentralnervösen Kommunikation.

Zum Beispiel: So „wirft es“ bei unerwarteten Unfällen (Auffahrunfällen etwa) oft das Areal für Hörempfinden (auditiver Cortex) „heraus“, in Situationen, in denen man noch kurz Zeit hat, nachzudenken (bei Schiunfällen etwa), oft das Areal für die Planung von Handlungsabläufen (prämotorischer Cortex). Und noch etwas ist nun möglich: präventiv zu arbeiten, das heißt, die Voraussetzungen für optimale Organfunktionen zu schaffen.


2. Diagnostik und Behandlung:

Über spezielle Kontaktpunkte an der Körperoberfläche steckt der Therapeut Nervenleitungen ab, so etwa zwischen Körper (Organ, Gelenk, Gewebe) und Gehirn oder zwischen verschiedenen Hirnarealen, und überprüft, zum Beispiel mittels Muskeltest*, ob diese „stehen“, also funktionstüchtig sind.

Wenn sie nicht stehen, berührt er diese Punkte noch einmal und - das wirkt dann als booster, ist quasi die „enter-Taste“ - reizt (beklopft) kurz jenes Hirnareal, das sensorische Daten erhält (in unserem Fall, also im Fall der Arbeit mit Kontaktpunkten an der Körperoberfläche, meist solche aus der Haut). Damit provoziert er Entladungen und veranlaßt das Gehirn, den jeweils gerade gehaltenen Regelkreis neu anzusteuern - und damit wieder funktionsfähig zu machen.

Ursachen für auseinandergefallene, nicht miteinander kommunizierende Strukturen können sein:

a) Störungen in der Nervenleitung selbst, in der Signalübertragung also (durch Entzündung oder Trauma)
b) eine Störung in der Signalverarbeitung, also im Gehirn selbst (auch hier durch Entzündung oder Trauma)

Dabei fragt der Therapeut nicht blind Nervenleitungsbahnen ab, sondern nur solche, die erfahrungsgemäß mit bestimmten Störungen assoziiert sind. Das können Störungen neurologischer Art sein, aber auch solche immunologischer, emotionaler und physiologischer (den Stoffwechsel betreffend). Ist einer dieser Bereiche irritiert, sind es alle anderen auch.

*kinesiologischen Muskeltest nach G. Goodheart, basierend auf dem Mechanismus, daß (wie auch immer gearteter) „Streß" dem System Energie entzieht und für circa eine Sekunde die Innervation sämtlicher Muskeln unterbricht und somit die Kraftentwicklung hemmt.

3. Funktionsstörungen des Organismus:

Funktionsstörungen des menschlichen Organismus lassen sich in vier Hauptbereiche unterteilen: neurologische, immunologische, emotionale und physiologische.

1) Neurologische Störungen:

gestörte Verschaltung innerhalb der Gehirnhälften oder zwischen den zwölf Hirnnerven (z. B. Riechnerv, Sehnerv, Hörnerv, Gleichgewichtsnerv) und Hirnarealen
Auswirkungen: Störungen in der Verarbeitung sensorischer Daten, das heißt konkret: Konzentrationsstörungen, Schwierigkeiten beim Lesen und Beschreiben sowie bei der Ausübung feinmotorischer Tätigkeiten, Gelenkblockaden (auch in Gelenken der Wirbelsäule), Tinnitus
Ursache: physisches Trauma wie ein Sturz oder ein Sportunfall
Beispiel: Kommunizieren der zwölfte Hirnnerv (innerviert motorisch die Zunge) und das Zentrum für Gedächtnisbildung (Hippocampus) nicht mehr miteinander, kann man sich beim Sprechen schlecht erinnern.


2) Immunologische Störungen:
mangelnde Verschaltung zwischen lymphatischen Organen (z.B. Knochenmark) und Gehirn
Auswirkung: Verlust der vollen immunologischen Kontrolle über Entzündungen (akute wie chronische) durch Viren, Toxine/Allergene oder autoreaktive Antikörper

3) Emotionale Störungen:
gestörte Konnektivität zwischen den Gehirnhälften und/oder den zwölf Hirnnerven
Auswirkungen: kontrahierte Organe, blockierte Gelenke, Muskelschwäche
Ursache: ein emotional belastendes Ereignis oder hemmende Überzeugungen


4) Physiologische Störungen:
gestörte Konnektivität zwischen Organen und Gehirn (Kleinhirn, Areale im Zwischen- und Stammhirn wie Hypothalamus oder verlängertes Rückenmark) und Organen
Auswirkungen: gestörte Verarbeitung der Daten von Chemorezeptoren, das heißt konkret: gestörte Funktion von Proteinen, Hormonen und Neurotransmittern

4. Indikationen/Was kann man behandeln:

Eine Vielzahl von Beschwerden struktureller, funktioneller, neurologischer, biochemischer, hormoneller und emotionaler Art können mit NIS behandelt werden:

  • Schmerzen durch Fehlhaltungen

  • Schmerzen durch chronische Verspannungen

  • Kopfschmerzen

  • Migräne

  • HWS-Syndrom

  • Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich

  • Rückenschmerzen

  • Ischiassyndrom

  • Gelenkschmerzen (Schmerzen am Kiefergelenk, Schultergelenk, Kniegelenk, Hüftgelenk etc.)

  • Schmerzen an Organen

  • Funktionelle Verdauungsbeschwerden wie Reizmagen- oder Reizdarmsyndrom

  • Zahnschmerzen

  • Asthma, Allergien, Hautveränderungen wie Neurodermitis, Ekzeme, Warzen etc.

  • chronische Infektionen

  • Immunschwäche

  • Entwicklungsstörungen bei Kindern, Lern- und Konzentrationsstörungen (ADHS)

  • Schlafstörungen

  • chronische Müdigkeit, Burn out

  • Schwindel

  • Ängste, Depressionen, emotionale Blockaden

  • Störungen im Hormonhaushalt, Menstruationsbeschwerden

  • Stoffwechselstörungen

  • und viele andere

Für weitergehende Informationen besuchen Sie bitte die Webseiten www.neurolog.de oder www.neurolinkglobal.com.

Über Mich

Ines Aigner, Heilpraktikerin in München

Herzlich willkommen auf meiner Webseite!
Spätestens mit dem Seminar „Klavierspiel und Gehirn“, das ich 2001 als Klavier- und Dramaturgiestudentin in München besuchte, war mein Interesse an der Neurowissenschaft geweckt. Zu eben jenem Thema hatte ich mich seitdem in Eigenregie auf den jeweils neuesten Stand gebracht - bis ich, Jahre später, rein zufällig in Kontakt mit einem NIS-Therapeuten kam. Und kaum hatte ich etwas Einblick in das System bekommen, beschloß ich für mich, der Musik etwas Medizinisches an die Seite zu stellen. So meldete ich mich 2013 an der Neurolog-Akademie für eine erste Fortbildungsreihe an. Mittlerweile bin ich zweifacher Master in NIS.

Ihre Ines Aigner
Heilpraktikerin

(amtsärztliche Überprüfung durch das Gesundheitsamt München/Stadt)

NIS Heilpraktikerin München Ines Aigner
Neurologische Integration München

Die Praxis

Beratung NIS
Patientengespräch

Aktuelles / Infoabende:

  • 21.04.2016 | 19.00 Uhr | München: Gräfelfinger Straße 59
  • 05.05.2016 | 19.00 Uhr | München: Gräfelfinger Straße 59
  • 12.05.2016 | 19.00 Uhr | München: Gräfelfinger Straße 59

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„Das Überleben des Organismus hängt von seiner Fähigkeit ab, Informationen aus der Umgebung richtig aufzunehmen und zu verarbeiten.“

(Bruce Lipton)

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